Erfolgreiches Ausbildungswochenende beim DRK OV-Waghäusel vom 02. bis 05. Juli 2010
(JSC) Am 02. Juli 2010 gegen 14:45 Uhr, startete der DRK Ortsverein Waghäusel, bei knapp 30 °C, zu einem Ausbildungswochenende auf die Burg Liebenzell im Schwarzwald. Die Helfer beluden den Rettungswagen (RTW) sowie dem Mannschaftstransportwagen (MTW) des Ortsvereins mit Material, welches für die Ausbildung benötigt wird, wie auch das Gepäck jedes Teilnehmers. Der Notfallhilfe Smart blieb zur weiteren Versorgung der Waghäuseler Bevölkerung im Bereich Waghäusel.
Auf dem Ausbildungsplan stand ein sehr umfangreiches Programm an theoretischer- wie auch praktischer Fortbildung.
Nach unserer Ankunft auf der Burg, wurden das Übungsmaterial, sowie die Geräte in die Seminarräume gebracht und die Zimmer bezogen. Unsere Zimmer befanden sich im Ritterhaus, welches wenn auch ohne Klimaanlage, noch schön kühl war. Nach einem kurzen Rundgang durch die Burg, hatte jeder von uns, eine kurze Pause. 30 Minuten später, trafen wir uns im Seminarraum. Dieser befand sich im klimatisierten Neubau. Nach einer kurzen Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden Jürgen Schlindwein, stellte unser Bereitschaftsleiter Daniel Schneider das straffe Programm für den Abend, wie auch die nächsten zwei Tage vor. Gegen 18:30 Uhr ging es zum Abendessen in den Speisesaal. Jetzt hatte jeder die Möglichkeit, das hervorragende Abendessen, wie auch das Programm zu verdauen.
Um 20:00 Uhr startete Daniel mit dem ersten Teil der Ausbildung. Er hatte ein ausgiebiges Reanimationstraining ausgearbeitet, sodass jeder Teilnehmer viel daraus lernen konnte. „Es muss so sitzen, dass ich Euch nachts wecken kann und jeder kann im Schlaf reanimieren“. Dies konnten alle Helfer anschließend auch umsetzen. An den praktischen Teil, hängte er einen Theorieteil, wobei er hier über Vergiftungen aller Art referierte. Gegen 23:00 Uhr gingen wir zum etwas gemütlicheren Teil über und trafen uns in der Kellerschenke. Aber auch hier war die Ausbildung noch nicht abgeschlossen, hier unterhielten sich alle sehr angeregt über die Notfallmedizin und über die Wichtigkeit der Ausbildung.
Am Samstag stand um 08:00 Uhr Frühstück auf dem Plan. Der um 09:00 Uhr beginnende Unterricht war sehr praxisbezogen. Im steilen Gelände um die Burg war eine Rettungsübung aus schwierigen Gelände geplant. Jeder konnte das aus seiner Sicht benötigte Material aus dem RTW holen und die Rettung planen. Der Verletzte musste mit Wirbelsäulenverletzungen an einem steilen Hang so schonend wie möglich gerettet werden. Hier entschlossen sich die Retter, den Patienten auf dem Spinneboard zu fixieren und mit Seilen langsam hinunter rutschen zu lassen, wo er von den Kollegen übernommen wurde und zur weiteren Versorgung in den RTW verbracht werden musste.
Eine kurze Entspannungsphase nach dem Mittagessen fiel aus, da jede Minute für die Fortbildung genutzt werden sollte. Um das Mittagessen schneller zu verdauen, musste sofort danach, ein Verletzter von dem 34 m hohen Burgturm gerettet werden. Nach dieser schweißtreibenden Rettungsaktion, gingen wir nahtlos zum Nachmittagsprogramm über. Hierauf standen weitere Fallbeispiele sowie das Assistieren des Rettungsassistenten oder dem Notarzt bei der Notfallversorgung an. Vom Anreichen beim Legen eines venösen Zugangs, bis zum Aufziehen von verschiedenen Medikamenten, musste alles geübt werden. Bis gegen 23:00 Uhr, wurde wechselte das Programm immer wieder zwischen Theorie und Praxis. Nach dem Deuten von EKG Bildern und das richtige anlegen der EKG-Elektroden, wurde die Ausbildung kurz unterbrochen, um unserer Deutschen Nationalelf Beistand zu leisten
Zum Abschluss des Tages wurden noch 2 Fallbeispiele praktisch geübt. Dazu gehörte unter anderem eine erneute Rettung aus dem Wald, diesmal nur mit Hilfsmitteln die jeder im Fahrzeug hat.
Am Sonntag um 09:00 Uhr starteten wir mit Fallbeispielen, um den Erfolg der Aus- und Fortbildung zu testen.
Hier war der Erfolg überragend. Die Versorgung der Patienten durch unsere Helfer war beispielhaft und professionell. Die beteiligten Einsatzkräfte wie Rettungsassistenten und Notarzt bescheinigten allen eine sehr gute Arbeit.
Nach einem kurzen Feedback über den Verlauf des Wochenendes, waren Daniel Schneider und Jürgen Schlindwein sehr zufrieden. Die Teilnehmer waren alle sehr positiv gestimmt und hoffen, solch eine Ausbildung zu wiederholen.
Aus Sicht der Organisatoren, war es ebenfalls ein gelungenes Ausbildungswochenende.
Nach der Rückkehr in Waghäusel gegen 18:00 Uhr, räumten alles zusammen die Fahrzeuge aus und gingen zufrieden nachhause.






Das war einfach ein super Wochenende! Vielen Dank, dass die Anwesenden so engagiert und motiviert waren!
Hi.
Auch ich bestätige: SUPER Wochenende.
Ein besonderes Lob an Daniel S. Für die mühevolle Arbeit das alles zu planen und vorzubereiten.
Herzlichen Dank hierfür.
Ich schließe mich da an:
Das Wochenende war klasse. Angefangen von der Planung, über die Theorie bis zur Praxis! Mir persönlich hat es viel gebracht!
LG
Ich kann Euch versprechen, wir werden solch ein Wochenende wiederholen….
Das hört man gerne. Wär sofort wieder dabei